Im November 2018 forderte der Gewerkschaftsdachverband Trades Union Congress (TUC) in Ghana, die Kosten der Befesa-Entsalzungsanlage nicht an die Verbraucher weiterzugeben, wie die Ghana News Agency (GNA) meldete. Nach Angaben des TUC kostete der Vertrag die Ghana Water Company Limited (GWCL) allein an Kapazitätsentgelten 1,42 Mio. US-Dollar pro Monat. Die Anlage war 2015 auf Grundlage eines Wasserabnahmevertrags nach dem Build-Own-Operate-Transfer-Modell mit Befesa Desalination Development Ghana Limited in Betrieb gegangen. Zugleich schlug der TUC vor, den Stromtarif um weitere 15 Prozent und den Wassertarif um 12 Prozent zu senken.
Die Meldung zeigte, wie langfristige Abnahmeverträge mit festen Kapazitätsentgelten einen öffentlichen Versorger belasten können und wie schnell die Kosten einer Entsalzungsanlage zum Thema der Tarifdebatte werden.
Quelle: Ghana Business News

