Im November 2021 meldete Pumps Africa, dass die sanierte Meerwasserentsalzungsanlage in Zéralda im Norden Algeriens wieder in Betrieb gegangen war. Wasserminister Karim Hasni nannte 10.000 m³/Tag Trinkwasser für mehr als 65.000 Menschen in Algier. Zéralda war die dritte von vier Anlagen eines Sanierungs- und Ausbauprogramms, nach Palm Beach (7.500 m³/Tag, August) und Ain Benian (10.000 m³/Tag, September). Die vierte Anlage in Bou Ismaïl sollte von 3.000 auf 10.000 m³/Tag wachsen. Neue Anlagen in fünf Wilayas sollten zusammen über 300.000 m³/Tag liefern.
Die Meldung zeigte, wie Algerien auf die Dürre reagierte: Kleine Bestandsanlagen wurden kurzfristig saniert und erweitert, während parallel größere Neubauten an der Küste vorbereitet wurden.
Quelle: Pumps Africa

