Im Oktober 2015 meldete Water. Desalination + reuse (Faversham House) unter Berufung auf einen über Fairfax Media bekannt gewordenen Entwurf des Wasserberichts, dass der australische Bundesstaat Victoria erwog, seine Entsalzungsanlage für 4 Mrd. A$ (2,93 Mrd. US$) anzufahren. Teile des Staates erlebten ihre trockenste Phase seit Messbeginn. Umweltministerin Lisa Neville bestätigte einen Plan für ein Wassernetz, der die Anlage einschloss. Der Speicher Cairn Curran fiel binnen eines Jahres von 60 auf 30 Prozent. Schon im Bereitschaftsbetrieb kostete die Anlage rund 1,8 Mio. A$ am Tag.
Die Meldung zeigte, wie eine in einer Dürre gebaute und danach in Bereitschaft gehaltene Anlage in der nächsten Trockenzeit zur Reserve wurde, wobei hohe Fixkosten die Abwägung prägten.

