Im Oktober 2015 meldete Water. Desalination + reuse (Faversham House) unter Berufung auf namibische Zeitungen, dass die Regierung Namibias kurz vor dem Kauf der Entsalzungsanlage des französischen Konzerns Areva stand. Verhandelt wurde seit 2014, die Anlage galt als 3 Mrd. Namibia-Dollar (rund 220 Mio. US-Dollar) wert. Sie lag bei Wlotzkasbaken, etwa 30 km nördlich von Swakopmund, leistete 20 Mio. m³ im Jahr (rund 55.000 m³/Tag) und versorgte die Uranminen Husab und Rössing in der Region Erongo. Errichtet worden war sie für die Trekkopje-Mine, deren Ausbau Areva 2011 zurückfuhr.
Die Meldung zeigte, wie eine für den Bergbau errichtete Entsalzungsanlage zu einer Frage der öffentlichen Wasserversorgung wurde. Der Jahresbedarf der Region Erongo von rund 11 Mio. m³ lag deutlich unter ihrer Kapazität.

