Im Dezember 2017 berichtete die Nachrichtenagentur Xinhua über eine Meerwasserentsalzungsanlage im Probebetrieb rund 20 Kilometer von Santiago de Cuba entfernt. Die 20 Mio. US-Dollar teure Anlage an der Bucht von Cabanas wurde von der kubanischen Regierung finanziert und mit italienischer Technik gebaut. Vier 16 bis 18 Meter tiefe Brunnen fördern Meerwasser, das per Filtration und Umkehrosmose aufbereitet wird. Mit 50 Litern pro Sekunde sollte sie rund 34.000 Einwohner versorgen; die Sole wird etwa 620 Meter vor der Küste ins Meer geleitet.
Die Meldung zeigt, wie Kuba auf wiederkehrende Dürre mit Umkehrosmose reagierte: Ein Stausee der Region war fast leer, und manche Stadtteile erhielten zeitweise nur alle 22 Tage Wasser.
Quelle: Xinhua

