Im Januar 2016 meldete Water. Desalination + reuse (Faversham House) unter Berufung auf BN Americas, dass Chiles Abgeordnetenkammer eine Resolution angenommen hatte. Sie verlangte eine Machbarkeitsprüfung für Entsalzungsanlagen, vorrangig für die am stärksten von Dürre betroffenen Regionen, im Rahmen des nationalen Dürreplans von Präsidentin Michelle Bachelet vom März 2015. Dieser Plan sah Mittel für 19 große Talsperren und Anlagen zur Abwasserwiederverwendung vor. Für 2015 waren Dürremaßnahmen über rund 105 Mrd. Pesos (143,8 Mio. US-Dollar) angesetzt. Entsalzung diente in Chile bis dahin vor allem dem Bergbau im Norden.
Die Meldung zeigte, dass Chile die Entsalzung damals über den Bergbau hinaus als möglichen Baustein der öffentlichen Wasserversorgung in Dürregebieten zu prüfen begann.

