Im April 2016 meldete Water. Desalination + reuse (Faversham House) unter Berufung auf The Times of India, dass der indische Öl- und Gaskonzern ONGC an seinem größten Standort Uran eine eigene Umkehrosmose-Entsalzungsanlage für 439 Crore Rupien (66 Mio. US-Dollar) bauen wollte. Geplant waren 20.000 m³/Tag (20 Ml/d). Der Versorger MIDC hatte 17.000 m³/Tag vertraglich zugesagt, lieferte aber nur 12.000 bis 13.000 m³/Tag. Ein Ausfalltag kostete laut Quellen der Zeitung rund 10 Crore Rupien. Auch die Gasaufbereitung in Hazira erwog eine Entsalzung.
Die Meldung zeigte, wie Industriebetriebe in Indien bei unsicherer öffentlicher Versorgung auf eigene Entsalzung setzten und die Investition mit Ausfallkosten begründeten.

