Im Mai 2016 meldete Water. Desalination + reuse (Faversham House), dass die geplante Entsalzungsanlage im kalifornischen Marin einen weiteren Rückschlag erlitt. Der Entwurf des Urban Water Management Plan 2015 des Marin Municipal Water District kam zu dem Schluss, dass das vorhandene Wasser ohne schwere Dürre bis 2040 reichen würde. Der Vorstand hatte die Anlage 2009 genehmigt, 2010 wurden die Arbeiten wegen sinkender Nachfrage ausgesetzt. Laut Marin Independent Journal sah Vorstandsmitglied Jack Gibson Entsalzung nur noch als Reserve für extreme Dürren.
Die Meldung zeigte, wie sinkender Verbrauch ein genehmigtes Entsalzungsprojekt in Kalifornien in die Reserve schob. Entsalzung galt in Marin als Rückfalloption für Dürrejahre, nicht als Grundversorgung.

