Im Mai 2017 berichtete WaterWorld über die Eröffnung der Erweiterung Ras Abu Fontas A3 in Katar. Das Vorhaben kostete 1,75 Mrd. Katar-Riyal (480,6 Mio. US-Dollar) und brachte zusätzlich 164.000 m³/Tag. Es war das erste Projekt des Landes mit Meerwasser-Umkehrosmose; bis dahin entstand Trinkwasser vor allem thermisch mit Abwärme benachbarter Kraftwerke. Den Zuschlag hatte 2015 die japanische Mitsubishi Corporation erhalten. A3 lief als unabhängiges Wasserprojekt der Qatar Electricity and Water Company (QEWC) über 25 Jahre, die Verteilung übernahm der Versorger Kahramaa.
Die Meldung zeigte einen Technologiewechsel am Golf: Ein Land, das sein Trinkwasser bis dahin aus Kraftwerkswärme gewonnen hatte, setzte bei neuer Kapazität erstmals auf Membranen, getrennt von der Stromerzeugung.
Quelle: WaterWorld

