Im September 2017 berichtete The New Indian Express, dass sich die Ausschreibung der dritten Entsalzungsanlage für Chennai verzögerte. Die Anlage in Nemmeli mit 150.000 m³/Tag, finanziert von der deutschen KfW, hätte am 31. August ausgeschrieben werden sollen. Nach Einführung der Waren- und Dienstleistungssteuer GST mussten jedoch die Preise der Komponenten neu kalkuliert werden, die Ausschreibung wurde nun nach dem 15. September erwartet. Für eine weitere, von der JICA finanzierte Anlage mit 400.000 m³/Tag musste Metrowater einen überarbeiteten Projektbericht vorlegen.
Die Meldung zeigte, dass Chennai seine Trinkwasserversorgung zunehmend auf Meerwasserentsalzung stützte und dass eine landesweite Steuerreform selbst international finanzierte Großprojekte verzögern konnte.
Quelle: The New Indian Express

