Im Juni 2017 meldete Water. Desalination + reuse (Faversham House), dass Vertreter der namibischen Region Erongo erneut den Kauf der örtlichen Entsalzungsanlage des französischen Konzerns Areva anstrebten, über deren Preis seit längerem gestritten wurde. Zusätzlich wollte die Region eine weitere Anlage mit 70.000 m³/Tag errichten. Das Wasserministerium hatte im November 2016 bei der KfW Mittel für eine Machbarkeitsstudie gesucht. Nach drei Dürrejahren standen die Grundwasserleiter unter Druck. Gouverneur Cleophas Mutjavikua stellte am 22. Juni 2017 das neue Erongo Water Forum vor, das einen regionalen Versorger aufbauen sollte.
Die Meldung zeigte, wie anhaltende Dürre eine Region mit Industrie, Landwirtschaft und Haushalten zur Entsalzung drängte. Eigentum und Preis einer bestehenden Anlage wurden dabei zur politischen Frage.

