Im September 2017 meldete Water. Desalination + reuse (Faversham House) nach einer Mitteilung von Consolidated Water, dass die Entsalzungsanlagen des Unternehmens auf den Britischen Jungferninseln nach Hurrikan Irma ohne Strom stillstanden. Betroffen waren Anlagen auf Tortola und Jost Van Dyke mit zusammen rund 3.000 m³/Tag (800.000 US-Gallonen pro Tag), etwa 3 Prozent der Gesamtkapazität des Konzerns. Die Bauwerke schienen intakt, ihre Funktion ließ sich ohne Strom aber nicht prüfen. Die Anlagen auf den Bahamas blieben unbeschädigt.
Die Meldung zeigte, wie stark Entsalzung auf kleinen Inseln vom Stromnetz abhing: Auch äußerlich intakte Anlagen fielen aus, als der Sturm die Energieversorgung zerstörte.

