Im August 2018 stellte die American Association for the Advancement of Science (AAAS) über ihren Nachrichtendienst EurekAlert! ein neues Herstellungsverfahren für Entsalzungsmembranen vor, das ein Team der University of Connecticut um Maqsud Chowdhury in der Zeitschrift Science beschrieb. Statt die Polyamidschicht wie seit Jahrzehnten an der Grenze von Wasser- und Ölphase wachsen zu lassen, sprühten die Forschenden die Ausgangsstoffe unter Hochspannung als feinste Tröpfchen auf einen Träger. Die Filme waren bis hinab zu vier statt 100 bis 200 Nanometer dünn, glatter und ließen bessere Entsalzung erwarten als handelsübliche Umkehrosmosemembranen.
Die Meldung zeigte, dass sich die Membranforschung damals auf die aktive Polyamidschicht konzentrierte und Verfahren suchte, die deren Dicke und Rauheit Lage für Lage steuern konnten.
Quelle: EurekAlert! (Kopie im Webarchiv)

