Im Dezember 2018 teilte der Wasseraufbereiter Hyflux der Börse Singapur mit, einen Vertrag im Iran mit Wirkung zum 16. Oktober ausgesetzt zu haben. Eine Hyflux-Tochter hatte ihn im April mit der Asia Water Development Engineering Company (AWDEC) über ein Paket für eine Meerwasser-Umkehrosmoseanlage in Bandar Abbas geschlossen, im Juli folgte eine Absichtserklärung für einen zweiten Vertrag. Wegen der wieder eingesetzten US-Sanktionen konnte Hyflux nach eigenen Angaben keine Bankunterstützung für Zahlungen mehr sichern.
Die Meldung zeigte, wie Sanktionen und Zahlungswege über Entsalzungsprojekte entscheiden können, unabhängig von Technik und Bedarf. Für Anbieter wurde die Finanzierbarkeit über Grenzen hinweg selbst zum Projektrisiko.
Quelle: The Straits Times

