Im April 2024 stellte ein Forschungsteam um Professor Zhang Xuan von der Nanjing University of Science and Technology eine Umkehrosmosemembran aus Polyester vor. Wie die Nachrichtenagentur Xinhua meldete, erschienen die Ergebnisse in der Fachzeitschrift Science. Gängige Polyamidmembranen wurden durch Chlor geschädigt, deshalb musste chloriertes Meerwasser vor der Umkehrosmose wieder entchlort werden. Das neue Material erwies sich laut Bericht als vollständig chlorbeständig und sehr beständig gegen hydrolytischen Abbau, was Schritte der Vorbehandlung deutlich einsparen könnte.
Die Meldung zeigte, dass sich die Membranforschung gezielt auf die Schwachstellen der etablierten Polyamidmembranen richtete und eine einfachere Vorbehandlung als Weg zu schlankeren Entsalzungsanlagen sah.
Quelle: Xinhua

