Im September 2017 meldete Water. Desalination + reuse (Faversham House), dass niederländische und französische Firmen mobile Entsalzungsanlagen auf die Karibikinsel Saint-Martin brachten. Hurrikan Irma hatte am 6. September das Stromnetz getroffen und die Entsalzung lahmgelegt. Dutch Water Partners und Hatenboer Water flogen drei mobile Umkehrosmoseanlagen ein: zwei vom Typ RO Oceanus mit 24 m³/Tag und eine RO Proteus mit 70 m³/Tag. Veolia brachte eine weitere Anlage nach Pointe-à-Pitre auf Guadeloupe, die per Lastkahn weiterreisen und ab 25. September laufen sollte.
Die Meldung zeigte, wie mobile Umkehrosmoseanlagen nach Naturkatastrophen kurzfristig als Überbrückung dienten, wenn die festen Entsalzungsanlagen einer Insel mangels Strom ausfielen.

