Im November 2015 meldete Water. Desalination + reuse (Faversham House), dass die staatliche chilenische Kupferkommission Cochilco erwartete, entsalztes Wasser werde bis 2026 die Hälfte des Bedarfs im Kupferbergbau decken. Laut dem Bericht sollte der Süßwasserverbrauch der Branche um 19 % auf 933.000 m³/Tag sinken, der Meerwasserverbrauch dagegen auf mehr als das Vierfache, 924.000 m³/Tag, steigen. Den größten Zuwachs sah Cochilco in Antofagasta, Atacama, Coquimbo und Tarapacá. In Chile waren 16 bergbaubezogene Entsalzungsprojekte über 10 Mrd. US-Dollar geplant oder im Bau, neun liefen bereits.
Die Meldung zeigte, dass Wasserknappheit und Konflikte um Trinkwasserquellen den chilenischen Bergbau zu einem wesentlichen Treiber für Meerwassernutzung und Entsalzung machten.

