Im Juli 2016 meldete Water. Desalination + reuse (Faversham House) unter Berufung auf Bloomberg, dass Namibias Regierung private Investoren für vier Entsalzungsanlagen an der Westküste suchte. Vorgesehen waren öffentlich-private Partnerschaften, Absichtserklärungen wurden vorbereitet. Finanzminister Calle Schlettwein nannte zugleich einen Streit mit Areva Resources Namibia über den Wasserpreis der Areva-Anlage. Diese 2010 fertiggestellte Anlage mit 20 Mio. m³ im Jahr (rund 55.000 m³/Tag) sollte die Uranmine Trekkopje und mit 8 Mio. m³ im Jahr die Region Erongo versorgen.
Die Meldung zeigte, dass Namibia neue Entsalzung mit privatem Kapital finanzieren wollte, während der Preis für Wasser aus einer bestehenden Industrieanlage strittig war.

