Im Oktober 2016 meldete Water. Desalination + reuse (Faversham House) unter Berufung auf vietnamesische Nachrichtenseiten, dass Kuba fünf Entsalzungsanlagen bauen wollte. Nach Aussagen von Ines Maria Chapman, Präsidentin des kubanischen Nationalen Instituts für Wasserressourcen, sollte eine Anlage mit 2.160 m³/Tag in Santiago de Cuba noch im selben Jahr in Betrieb gehen. Sie war die erste der fünf geplanten Anlagen, mit denen das Land auf die Dürre seit Ende 2014 reagierte. Santiago de Cuba gehörte zu den am stärksten vom Wassermangel betroffenen Orten.
Die Meldung zeigte, dass anhaltende Dürre damals auch in der Karibik zu Entsalzungsplänen führte, zunächst mit kleineren Anlagen für besonders betroffene Städte.

