Im Dezember 2017 meldete Water. Desalination + reuse (Faversham House) unter Berufung auf die Lokalzeitung The Leader, dass das spanische Agrar- und Umweltministerium die Kapazität der Entsalzungsanlage Torrevieja verdoppeln wollte. Ziel war, den Wassermangel von Landwirten in der Region Valencia zu lindern; zudem wollte das Ministerium einen Teil der Kosten des entsalzten Wassers übernehmen. Die Umkehrosmoseanlage mit 240.000 m³/Tag war die größte im spanischen Plan Agua und in Europa. Acciona Agua hatte sie geplant, geliefert und betrieb sie. Laut Bericht lief sie unterhalb ihrer vollen Kapazität.
Die Meldung zeigte, dass der Ausbau einer bereits sehr großen Anlage mit dem Bedarf der Landwirtschaft begründet wurde und der Staat den Preis des entsalzten Wassers für die Abnehmer stützen wollte.

