Im April 2016 meldete Water. Desalination + reuse (Faversham House) unter Berufung auf die Saipan Tribune, dass die Nördlichen Marianen, ein Commonwealth der USA, Entsalzung gegen akuten Wassermangel erwogen. Gouverneur Ralph Torres wollte rund um die Uhr Trinkwasser bereitstellen und hielt Umkehrosmose für prüfenswert. Erste Studien bezifferten die Investition auf mindestens 44 Mio. US-Dollar. Das Netz litt unter hohen Verlusten und illegalen Anzapfungen. Nach dem Taifun Soudelor im August 2015 hatte das US-Militär auf Saipan mit mobilen Umkehrosmose-Einheiten Lagunenwasser aufbereitet.
Die Meldung zeigte ein kleines Inselnetz mit hohen Verlusten, das Entsalzung als Ausweg erwog. Das Vorhaben stand damals bei Absichten und ersten Kostenschätzungen, frühere Anläufe seit 2000 waren gescheitert.

