Im März 2017 berichtete Globes über einen Gesetzentwurf zum Schutz des israelischen Mittelmeers, den Abgeordnete aus Koalition und Opposition gemeinsam einbrachten. Geplant war eine eigene Meeresbehörde mit einem Jahresbudget von 10,5 Mio. Schekel. Tammy Ganot von der Umweltorganisation Adam Teva V'Din betonte, dass rund 70 Prozent des Trinkwassers aus Entsalzung stammten und verschmutztes Meerwasser die Anlagen lahmlegen könne. Die Anlage Soreq war zuvor nach einer Einleitung von geklärtem Abwasser abgeschaltet worden. Laut Ganot bestrafte die Wasserbehörde danach die Betreiber für fehlende Liefermengen.
Die Meldung zeigte, wie eng Meeresschutz und Trinkwasserversorgung in Israel 2017 schon verknüpft waren: Wo der Großteil des Trinkwassers aus dem Meer kam, wurde die Wasserqualität vor der Küste zur Versorgungsfrage.
Quelle: Globes

