Im Mai 2017 berichtete Globes unter Berufung auf ungenannte Quellen aus der Wasserbranche über Druck, die Entsalzungsanlage in Aschdod der staatlichen Mekorot günstig an Privatinvestoren abzugeben. Anlass war der Beschluss des Mekorot-Vorstands, die gesamte Investition in die Tochter Mekorot Initiation abzuschreiben. Die Quellen hielten die Anlage nach kleineren Reparaturen binnen eines Jahres für rentabel. Der Staat forderte wegen verspäteter Lieferung 160 Mio. Schekel; Mekorot verlangte von der Konzessionärin IVM, gehalten von Sadyt und Minrav, 700 Mio. Schekel im Schiedsverfahren.
Die Meldung zeigte, dass Israels Entsalzung 2017 auch Eigentumsfragen aufwarf: Ob eine staatliche Anlage mit Betriebsmängeln saniert oder verkauft werden sollte, war in der Branche offen umstritten.
Quelle: Globes

