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Iran, 2020: 26 Mrd. m³ Meerwasser für Küstenindustrie freigegeben

Meerwasser für die Küstenindustrie freigegeben, Iran

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Im Juli 2020 berichtete die Tehran Times unter Berufung auf den Sender IRIB, dass Energieminister Reza Ardakanian bis zu 26 Mrd. Kubikmeter Meerwasser für industrielle Zwecke in Küstenprovinzen wie Hormozgan, Sistan-Belutschistan und Buschehr freigab. Gedacht war das Wasser vor allem für Vorhaben ohne Entsalzung, etwa Aquakultur oder die Kühlung von Wärmekraftwerken. Für Projekte mit Entsalzung seien die Genehmigungen erteilt. Dabei entstehe aus drei Teilen Meerwasser ein Teil Süßwasser. Studien zur Entsalzung mit Weiterleitung ins Landesinnere setzten einen Plan zur Verbrauchssteuerung voraus.

Die Meldung zeigte, dass die iranische Wasserpolitik Meerwasser damals als eigene Ressource für die Küstenindustrie behandelte und Transfers ins Landesinnere an eine Steuerung des Verbrauchs knüpfte.

Quelle: Tehran Times

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