Im August 2021 berichtete die Tehran Times, dass Entsalzungsanlagen im Süden Irans 600.000 Kubikmeter Trinkwasser für die Küstenprovinzen bereitstellten. Hamidreza Kashfi, Sprecher der Water and Wastewater Company of Iran, nannte gegenüber dem Sender IRIB ein Ziel von einer Million Kubikmetern im Rahmen des sechsten Fünfjahresplans. Der Staat kaufte das Wasser über Abnahmegarantien von Investoren. Die Kosten bezifferte Kashfi auf einen Dollar je Kubikmeter; weil Iran die Ausrüstung inzwischen selbst baue, seien sie dort auf 70 Cent gesunken.
Die Meldung zeigte das damalige Modell im Iran: privat finanzierte Anlagen, staatliche Abnahmegarantien und heimische Fertigung sollten die Trinkwasserversorgung der Südküste auf Entsalzung stützen.
Quelle: Tehran Times

