Im Juli 2018 berichtete The San Diego Union-Tribune, dass in Ensenada die erste Meerwasserentsalzungsanlage im Versorgungsmaßstab des mexikanischen Bundesstaats Baja California angelaufen war. Die Umkehrosmoseanlage lieferte rund 21.600 m³/Tag (5,7 Mio. Gallonen) an städtische Abnehmer und war auf eine spätere Verdopplung ausgelegt. Sie kostete 55,81 Mio. US-Dollar; GS Inima Environment baute sie und sollte sie 20 Jahre betreiben. Mehr als die Hälfte trug ein Kredit der North American Development Bank. Die Stadt mit 390.000 Einwohnern beendete ihre Rationierung.
Die Meldung zeigte, wie eine Hafenstadt, die kaum Wasser aus dem Colorado River bezog und fast ganz von Grundwasser abhing, ihre Versorgung über ein privat gebautes und betriebenes Werk mit gemischter Finanzierung absicherte.
Quelle: The San Diego Union-Tribune

