Im November 2024 berichtete ERT, dass Kreta nach zwei Jahren anhaltender Trockenheit unter akutem Wassermangel litt. Der Kournas-See bei Georgioupoli war auf 2,2 Meter gefallen, bei einem durchschnittlichen Höchststand von 7,5 Metern. Der Aposelemis-Damm, der Heraklion, Chersonissos und Agios Nikolaos versorgt, war bei 25,3 Mio. m³ Fassungsvermögen nur zu 12 % gefüllt. Aris Papadogiannis, Geschäftsführer der Entwicklungsorganisation Kretas, kündigte im Sender erstmals Pläne für Entsalzungsanlagen auf der Insel an.
Die Meldung zeigte, wie eine anhaltende Dürre die Entsalzung auch auf einer großen Insel mit eigenen Talsperren auf die Tagesordnung brachte. Standorte oder Größen nannte die Ankündigung noch nicht.
Quelle: ERT

