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Chile, 2020: Bergbau soll Meerwassereinsatz bis 2030 um 156 % steigern

Bergbau setzt bis 2030 stärker auf Meerwasser, Chile

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Im Januar 2020 berichtete das Mining Journal, dass die chilenische Kupferkommission Cochilco für den Bergbau bis 2030 einen Anstieg des Meerwassereinsatzes um 156 % auf 11 m³/s erwartete, rund 950.400 m³/d, während Wasser aus Binnenquellen um 6 % zurückgehen sollte. Meerwasser sollte dann in Antofagasta 65 % des Bedarfs decken, in Tarapacá 60 %, in Atacama 42 % und in Coquimbo 25 %. Etwa 90 % des entsalzten Wassers waren für die Verarbeitung sulfidischer Kupfererze vorgesehen. Eine Entsalzung verteuerte ein Großprojekt laut Bericht um mindestens 1 Mrd. Dollar.

Die Meldung zeigte, wie stark der chilenische Kupferbergbau auf Meerwasser umstellte. Zugleich nannte sie Grenzen wie hohe Investitionen, Energiekosten für das Pumpen ins Hochland und offene Fragen bei der Soleeinleitung.

Quelle: Mining Journal (Kopie im Webarchiv)

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