Im März 2021 berichtete Portugal Resident, dass Umweltminister João Pedro Matos Fernandes höhere Wasserpreise an der Algarve bestätigt hatte. Sie sollten zwei Vorhaben aus Portugals Aufbau- und Resilienzplan decken: 55 Mio. Euro für eine Überleitung aus dem Guadiana zum Stausee Odeleite und 65 Mio. Euro für den Bau von Entsalzungsanlagen. Laut António Pina, Präsident des Gemeindeverbands AMAL, sollte die Erhöhung erst ab 2026 gelten und nur wenige Cent betragen. Auch Landwirtschaft und Golf sollten ihren Anteil tragen.
Die Meldung zeigte, dass die Regierung Entsalzung an der Algarve als Absicherung gegen Wassermangel verstand, deren Kosten alle Verbrauchergruppen über den Wasserpreis tragen sollten. Der Minister mahnte zugleich eine sorgfältige Prüfung der Umweltfolgen an.
Quelle: Portugal Resident

