Im Juni 2017 berichtete The Times of India, dass Chennai während der schwersten Dürre seit 142 Jahren rund 40 Prozent seines Leitungswassers aus dem Meer bezog. Die Anlagen in Minjur und Nemmeli, ausgelegt auf je 100.000 m³/Tag, lieferten im Schnitt etwa 180.000 der 470.000 m³/Tag, die der Versorger CMWSSB verteilte; der Bedarf lag bei 1,3 bis 1,4 Mio. m³/Tag. Für Wasser aus Minjur zahlte CMWSSB 60 Rupien je Kubikmeter, für Nemmeli etwa 30. Zwei weitere Anlagen in Perur waren geplant.
Die Meldung zeigte, wie eine vom Monsun abhängige Großstadt in der Krise auf Meerwasser angewiesen war, obwohl Fachleute die Entsalzung dort als teuren letzten Ausweg ansahen.
Quelle: The Times of India

