Im Januar 2019 meldete Water. Desalination + reuse (Faversham House), dass die Comision Chilena del Cobre im Dezember 2018 einen Bericht zum Wasserbedarf des Kupferbergbaus vorgelegt hatte. Danach sollte der Meerwassereinsatz der Branche bis 2029 um 230 Prozent steigen, der Verbrauch anderer Wasserquellen nur um 12 Prozent. Gründe waren eine höhere Förderung und mehr sulfidische Erze mit wasserintensiver Aufbereitung. Die meisten neuen Minen und Erweiterungen planten Meerwasser direkt oder entsalzt ein. Der Bergbau verbrauchte nur rund drei Prozent des Wassers im Land, lag aber meist in Trockengebieten.
Die Meldung zeigte, dass Meerwasser und Entsalzung für neue Kupferprojekte in Chile zur Regel wurden und die Branche mit deutlich steigender Nachfrage aus dem Bergbau rechnen konnte.

