Im Dezember 2017 meldete die Nachrichtenagentur Xinhua einen Plan der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission und der Staatlichen Ozeanverwaltung. Danach sollten in 16 Küstenprovinzen und Küstenstädten etwa 100 Entsalzungsprojekte neu entstehen oder erweitert werden. Binnen drei bis fünf Jahren sollte die Tageskapazität um 600.000 Tonnen wachsen, ausgehend von 135.700 Tonnen. Bis 2020 sollte entsalztes Meerwasser auf Inseln mit akutem Wassermangel die wichtigste Quelle werden. Mehr als die Hälfte der 489 bewohnten Inseln hing an Leitungen oder Lieferungen per Schiff.
Die Meldung zeigte, dass China die Entsalzung gezielt als Versorgungsweg für abgelegene Inseln einplante und die vorhandene Kapazität dafür mehr als verfünffachen wollte.
Quelle: Xinhua

