Im August 2018 berichtete Environmental Leader unter Berufung auf die Corpus Christi Caller Times, dass die texanische Stadt Corpus Christi großen Industriekunden eine freiwillige Gebühr von 0,25 US-Dollar je 1.000 Gallonen anbieten wollte. Wer zahlte, sollte von Dürrezuschlägen befreit sein, alle anderen mussten mit spürbar höheren Aufschlägen rechnen. Die Regel sollte den Dürre-Notfallplan ergänzen und ab 1. Oktober gelten. Mit den Einnahmen wollte die Stadt weitere Quellen erschließen, darunter Meerwasserentsalzung, Grundwasser und Speicherung im Grundwasserleiter.
Die Meldung zeigte, wie eine wachsende Industriestadt die Finanzierung zusätzlicher Wasserquellen, Entsalzung eingeschlossen, unmittelbar an die Versorgungssicherheit ihrer großen Abnehmer koppelte.

