Im Oktober 2024 veröffentlichte die Generaldirektion Umwelt der Europäischen Kommission ein Video der Reihe „Water Matters“ zur Frage, ob Entsalzung den Süßwasserbedarf Europas decken helfen kann. Mehrere südliche EU-Staaten nutzten Entsalzung demnach für Trinkwasser und Landwirtschaft. Als Nachteile nannte die Kommission hohe Kosten, hohen Energiebedarf und große Mengen Sole mit Chemikalien, die beim Einleiten ins Meer den Salzgehalt stören und Meeresflora und -fauna beeinträchtigen können. Technische Fortschritte machten das Verfahren laut der Meldung günstiger und nachhaltiger.
Die Meldung zeigt die damalige Linie der Kommission: Entsalzung galt als dürresichere Option, sollte aber erst nach Schutz des Wasserkreislaufs, Wiederverwendung, weniger Leitungsverlusten und geringeren Entnahmen zum Zug kommen.
Quelle: European Commission, Directorate-General for Environment

