Im Oktober 2017 berichtete die Cape Times, dass Kapstadt Phase 1 seines Katastrophenplans gegen die akute Wasserknappheit ausgelöst hatte. Die Talsperren waren zu 38,5 % gefüllt, nutzbar waren 28,5 %, und Wasser wurde rationiert. Über ein Beschaffungsprogramm mit Entsalzung an Land und auf See, Abwasserrecycling und Grundwasserförderung sollten zwischen Dezember und Mai 2018 zusammen 130.000 bis 240.000 m³/d in Produktion oder im Aufbau sein. Bei säumigen Verbrauchern hatte die Stadt fast 7.000 Wassermanagementgeräte eingebaut.
Die Meldung zeigte, wie breit Kapstadt 2017 auf die Dürre reagierte: Mehrere neue Wasserquellen wurden parallel beschafft, und die Entsalzung war dabei ein Baustein unter mehreren.
Quelle: Cape Times (Kopie im Webarchiv)

