Im Februar 2019 berichtete New Atlas über ein Verfahren eines Forschungsteams am MIT, das Sole aus Entsalzungsanlagen in nutzbare Chemikalien umwandelt. Nach einer Nanofiltration, die unerwünschte Stoffe entfernt, folgen eine oder mehrere Stufen der Elektrodialyse. Dabei entsteht vor allem Natriumhydroxid (Natronlauge), mit dem Anlagen den pH-Wert des Zulaufs einstellen, um Membranfouling zu verhindern. Betreiber könnten so mehr erzeugen, als sie selbst brauchen, und den Überschuss wie auch Salzsäure verkaufen. Als nächster Schritt war ein Test in einer Prototyp-Anlage geplant.
Die Meldung zeigte den Ansatz, Sole nicht mehr als Abfall, sondern als Rohstoff zu behandeln, der Chemikalienkosten senkt und Einleitungen ins Meer verringern könnte. Offen waren damals noch Anlagenkosten und Energiebedarf.
Quelle: New Atlas

