Im Mai 2023 forderte Namibias Minister für Landwirtschaft, Wasser und Landreform, Calle Schlettwein, bei einem Planungsworkshop in Swakopmund, den Bau einer zweiten Entsalzungsanlage zu beschleunigen. Beschaffung und öffentlich-private Partnerschaft sollten noch im selben Jahr stehen. Das Kabinett erlaubte NamWater, Kredite für eine Anlage zur Versorgung der Küste und der Zentralregion samt Windhoek aufzunehmen, die Kosten wurden auf über 3,5 Mrd. N$ geschätzt. Kritiker verwiesen auf die Erongo-Anlage von Orano Mining mit 20 Mio. m³ Jahreskapazität und Ausbaureserven.
Die Meldung zeigt eine typische Abwägung: eine neue staatliche Anlage gegen den Ausbau einer bestehenden, verbunden mit der Frage, wie entsalztes Wasser von der Küste ins Landesinnere gelangt.
Quelle: The Namibian

