Im Dezember 2019 berichtete die Nachrichtenagentur Xinhua über eine Studie zur Entsalzungsanlage in Sydney. Forschende der Southern Cross University und der University of New South Wales hatten sieben Jahre lang den Fischbestand untersucht. Rund 300 Meter vor der Küste, wo die Anlage Sole einleitete, stieg die Zahl der Fische um 279 %, bei Arten für Fischerei und Angler um 133 %. Die Anlage lieferte 250 Mio. Liter am Tag und in regenarmen Zeiten etwa 15 % des Trinkwassers der Stadt.
Die Meldung zeigte, dass Soleeinleitungen nicht zwingend schaden mussten. Die Ursache blieb laut Studienleiter Brendan Kelaher offen, er vermutete Verwirbelungen durch das Einleiten unter hohem Druck.
Quelle: Xinhua

