Im Mai 2018 meldete Water. Desalination + reuse (Faversham House) nach einem Bericht der Agentur Tunis Afrique Presse, dass die KfW Entwicklungsbank Tunesien 82 Mio. Euro (95 Mio. US$) für eine Entsalzungsanlage in Zarat im Gouvernement Gabes leihen wollte. Der tunesische Staat steuerte 14,5 Mio. Euro bei. Geplant waren 50.000 m³/Tag mit möglicher Erweiterung auf 100.000 m³/Tag bis 2027, dazu drei Speicherbecken und ein Pumpwerk. Unterzeichnet hatten unter anderem Vertreter der KfW und des Wasserversorgers SONEDE. Der Betrieb sollte 2021 beginnen.
Die Meldung zeigte, wie Tunesien mit deutscher Entwicklungsfinanzierung seine Abhängigkeit vom Grundwasser verringern wollte und dafür eine Reihe von Entsalzungsanlagen vor allem im Süden plante.

