Im Januar 2022 nahm Marokko nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums seine bis dahin größte Entsalzungsanlage in Chtouka Ait Baha in Betrieb. Die 470 Mio. US-Dollar teure Anlage war auf 400.000 m³/Tag ausgelegt und sollte die wasserknappe Region Agadir sowie Farmen im Süden versorgen. Rund 15.000 Hektar sollten damit statt aus knappem Grundwasser bewässert werden. Weitere Anlagen plante das Land in Casablanca, Sidi Ifni, Dakhla, Safi und Nador.
Die Meldung zeigte, dass Entsalzung in Marokko nicht nur Städte versorgen, sondern auch Grundwasser in der Landwirtschaft ersetzen sollte, und dass das Land bereits weitere Standorte vorbereitete.
Quelle: The North Africa Post

