Im Januar 2020 berichtete The Jerusalem Post, dass Israels interministerielle Ausschreibungsausschüsse Firmen zur Interessenbekundung für eine neue Meerwasserentsalzungsanlage in Westgaliläa nördlich von Akko aufgerufen hatten. Die Umkehrosmoseanlage sollte rund 1 Kilometer landeinwärts liegen und mindestens 100 Mio. m³ Trinkwasser im Jahr liefern, bei Bedarf auch für den See Genezareth. Sieben Anlagen sollten dann etwa 85 bis 90 % des Bedarfs von Haushalten und Kommunen decken. Parallel lief ein Verfahren für ein 300-MW-Solarkraftwerk bei Dimona.
Die Meldung zeigte, wie konsequent Israel seine Trinkwasserversorgung auf Meerwasserentsalzung ausrichtete, als Teil eines 2018 beschlossenen Plans gegen die Folgen langer Dürre.
Quelle: The Jerusalem Post

