Im August 2018 berichtete The National, der Gouverneur der irakischen Provinz Basra, Assad Al Edani, wolle große Ölkonzerne zum Bau von Entsalzungs- und Aufbereitungsanlagen für die Bevölkerung verpflichten. Wer weiter in der Provinz arbeiten wolle, müsse eine solche Anlage errichten; mit Ihsan Abdul Jabbar, Direktor der Basra Oil Company, sei dies vereinbart. Nach Angaben des Gouverneurs zählten die Krankenhäuser binnen einer Woche über 1.500 Fälle wasserbedingter Erkrankungen. Wasserminister Hasan Al Janabi kündigte Maßnahmen gegen den steigenden Salzgehalt im Shatt Al Arab an.
Die Meldung zeigte, wie eine Trinkwasserkrise in einer Ölregion die Frage aufwarf, ob Förderunternehmen neben ihrem Kerngeschäft auch Entsalzungskapazität für die Bevölkerung schaffen sollten.
Quelle: The National

