Im Juni 2017 berichtete The Economic Times von der Messe Atomexpo in Moskau, Russland könne Indien auf Wunsch Entsalzungstechnik anbieten. Andrey Nikipelov, Chef des Rosatom-Ausrüsters Atomenergomash, nannte Entsalzung ein wachsendes Geschäft und verwies auf eine von Russland gebaute Anlage in Kasachstan; konkrete Pläne für Indien gebe es aber nicht. Laut Rosatom kann eine in ein Kernkraftwerk integrierte Entsalzung Regionen mit bis zu 1 Mio. Einwohnern versorgen. Für das Kraftwerk Kudankulam in Tamil Nadu war eine Wasserabgabe an Anwohner vorgesehen.
Die Meldung zeigte, wie Kraftwerksbauer damals Entsalzung als Zusatzgeschäft für Kernkraftprojekte vermarkteten, mit Wärme und Dampf des Reaktors als Energiequelle für die Wasseraufbereitung.
Quelle: The Economic Times

