Im Oktober 2018 berichtete Hamodia über den Jahresbericht des israelischen Staatskontrolleurs Yosef Shapira. Danach verfehlte die Wasserbehörde das 2008 gesetzte Ziel für die Entsalzungsmenge bis 2020: Die fünf Anlagen des Landes lieferten 585 Mio. m³ im Jahr, angestrebt waren 750 Mio. m³. Die Behörde entgegnete, die Zahl sei als Obergrenze gemeint gewesen. Bemängelt wurde zudem ein fehlender Masterplan, den ein Regierungsbeschluss von 2010 verlangt hatte. Eine sechste Anlage sollte nicht vor 2020 in Betrieb gehen.
Die Meldung zeigte, wie stark Israel nach vier Dürrejahren von der Entsalzung abhing und wie sich eine Lücke zwischen Planung und Ausbau unmittelbar auf Landwirtschaft und Haushalte auswirken konnte.
Quelle: Hamodia (Kopie im Webarchiv)

