Im März 2019 berichtete die San Diego Union-Tribune, dass Oceanside in Kalifornien 2,6 Mio. US-Dollar Bundeszuschuss für zwei weitere Brunnen erhielt. Sie fördern Brackwasser aus dem Mission Basin, das die Stadt per Umkehrosmose aufbereitet. Brunnen und Aufbereitungstechnik sollten 10,4 Mio. US-Dollar kosten, 7,8 Mio. davon trug die Stadt. Geplant war zudem eine Anlage zur Soleoptimierung, die jedem Brunnen mehr Süßwasser abgewinnt. Der Anteil der Brunnen an der Versorgung sollte von rund 10 auf etwa 15 Prozent steigen.
Die Meldung zeigte, wie eine Küstenstadt in Südkalifornien mit Brackwasserentsalzung und Wiederverwendung weniger importiertes Wasser brauchen wollte; bis 2030 sollte die Hälfte des Bedarfs aus eigenen Quellen kommen.
Quelle: San Diego Union-Tribune

