Im Oktober 2018 berichtete die Tehran Times, dass Irans Umweltbehörde DOE einen Wassertransfer vom Persischen Golf ins Landesinnere strikt ablehnte. Zuvor hatte Mahmoud Shayan, Vorstand der Bank Melli Iran, laut der Agentur Mehr erklärt, neun Banken hätten rund 428 Mio. Dollar in eine Leitung nach Kerman, Yazd und Isfahan investiert. Entsalzungsanlagen dort seien vorhanden, Fertigstellung in zehn Monaten. DOE-Vize Masoud Tajrishi verwies auf das warme, flache und salzreiche Ökosystem des Golfs. Ein Transfer vom Golf von Oman lief dagegen bereits.
Die Meldung zeigte den Zielkonflikt zwischen Wassermangel in trockenen Binnenprovinzen und dem Schutz eines empfindlichen Randmeers, wenn Entsalzung und lange Fernleitungen zusammen geplant wurden.
Quelle: Tehran Times

